Zehn Prozent Dividende

VR-Bank im Altkreis Bersenbrück legt Bilanz vor

11. September 2014 / Neuenkirchen / ssj

Mit der Entwicklung der VR-Bank im Altkreis Bersenbrück ist Vorstandsmitglied Franz-Josef Morhaus sehr zufrieden. In der Generalversammlung in Neuenkirchen gab er einen Überblick über die Bilanz der Bank und stellte fest, dass die Entwicklung der Bank nachhaltig und positiv ist.

 

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Bildunterschrift:

Für 50-jährige Mitgliedschaft ehrten Vorstandsmitglied Franz-Josef Morhaus (links), Aufsichtsratsvorsitzender Karl Hülsmann (Dritter von links) und Vorstandsmitglied Ralf Stolte (rechts) Reinhard Lührmann, Friedel Olding, Georg Bussmann, Heinrich Welp, Alwin Tenambergen und Hermann Büldt (von links).

Foto: Sigrid Schüler-Juckenack

 

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Die Kreditvergabe an die Kunden weise einen stetigen Aufwärtstrend auf, berichtete Morhaus. Im Vergleich zum Vorjahr sei ein Wachstum von 4,9 Prozent zu verzeichnen. Das Kreditvolumen belaufe sich für das Jahr 2013 auf 176,5 Millionen Euro. Wichtig dabei: Die Risikoquote sei mit 0,44 Prozent als sehr gering einzustufen, und damit seien die Gelder äußerst sicher verliehen.

Der Warenbestand sei im Vergleich zum Vorjahr um acht Millionen Euro auf 12 Millionen Euro zurückgegangen. Dies führte Morhaus auf eine schlechte Maisernte und sinkende Getreidepreise zurück. Wie später aus dem Warenbereich berichtet wurde, waren im Jahr 2013 nur 15.000 Tonnen Mais zur Trocknung angeliefert worden. Im Vorjahr waren es 55.000 Tonnen gewesen. Die Bilanz weist für Sachanlagen ein Plus von zwei Millionen Euro auf, da an einigen Standorten kräftig investiert wurde, so in Bawinkel, Grafeld und Langen.

6.000 Mitglieder

Die Einlagen der Kunden seien in den vergangenen vier Jahren um 30 Prozent gestiegen, sagte Franz-Josef Morhaus. Derzeit betragen sie 157,0 Millionen Euro. Die Ertragslage der Bank bezifferte er auf 3,211 Millionen Euro, das Betriebsergebnis aus dem Warenbereich auf 353.000 Euro.

Der Jahresüberschuss beträgt exakt 949.551,26 Euro. An die Mitglieder wird eine Dividende von zehn Prozent ausgeschüttet.

Vorstandsmitglied Ralf Stolte erläuterte den Mitgliedern in der Versammlung, dass die Geschäftsform der Genossenschaften eine Renaissance erlebt. Zum Jahresende seien über 6.000 Mitglieder zu verzeichnen gewesen. Kundenbefragungen hätten ergeben, dass die Kunden der VR-Bank sehr zufrieden seien. Unter anderem schätzten die Kunden die Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Kompetenz der Bankmitarbeiter.

Weitere Zahlen: 48 Mitarbeiter seien in der Bank beschäftigt, im Warenbereich seien es 125. Insgesamt werden nach Stoltes Worten 14 Auszubildende beschäftigt.

Kleinere Aufsichtsräte

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat schieden sechs Personen turnusgemäß aus. Zwei Personen, nämlich Heinrich Gohmann und Franz Mersmann, standen nicht zur Wiederwahl, da sie aus Altersgründen nicht wiedergewählt werden konnten. Wiedergewählt wurden Gerd Dettmer, Laurentius Dohm, Rudolf Uphaus und Michael Wübbels. Für die beiden ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder wurde kein Nachfolger gewählt, um den Aufsichtsrat von 19 auf 17 Personen zu verringern. Ebenso wurde beim Warenbeirat verfahren, der von 25 auf 22 Personen verringert wurde. Franz Determann, Aloys Geers und Rainer Könnig schieden aus Altersgründen aus, wiedergewählt wurden Ulrich Frese, Thomas Grünebaum, Günter Hamberg, Johannes Hülsmann und Georg Rensmann.

Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden folgende Personen geehrt: Reinhard Lührmann, Friedel Olding, Georg Bussmann, Heinrich Welp, Alwin Tenambergen, Hermann Büldt.

 

Bericht im Bersenbrücker Kreisblatt