Raiffeisen-Agrar erweitert Standort Langen

2,5 Millionen Euro investiert

23. März 2014 / Langen

Im Zuge der Neuausrichtung hat die Raiffeisen-Agrar in der Region Bawinkel-Langen 2,5 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung des Agrarstandortes im Gewerbegebiet Klein-Tirol in der Gemeinde Langen investiert.

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Bildunterschrift:

Die Übergabe des überdimensionalen Schlüssels an Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtrat im Beisein der Ehrengäste symbolisiert die Freigabe der neuen Einrichtungen der Raiffeisen-Agrar am Standort in Langen.

Foto: Heinz Krüssel

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„Hier ist ein moderner Agrar-Handelsbetrieb entstanden“, stellte Vorstandsmitglied Franz-Josef Moorhaus die umfangreichen Baumaßnahmen vor. Zur Neueröffnung hieß er neben Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn und Langens Bürgermeister Franz Uhlenberg auch die am Bau beteiligten Unternehmen, Vertreter der genossenschaftlichen Gremien sowie die Mitarbeiter willkommen. Die Landfrauen aus Lengerich sorgten für den leckeren Kaffee- und Kuchen Service.

Nach der Fusion mit der VR-Bank im Altkreis Bersenbrück vor etwa zwei Jahren hätten sich viele gefragt: „Was kommt wohl jetzt?“ Seither habe sich viel getan, insbesondere auch am Standort Bawinkel. Moorhaus erinnerte an den Umbau und an die Umstrukturierung der Genossenschaft im Ortsmittelpunkt von Bawinkel.

„Wir glauben, dass wir an diesem Standort mit modernster Technik und kurzen Wegen langfristig die nötige Effizienz zur Unterstützung unserer Landwirte erzielen“, erläuterte Geschäftsführer Ansgar Böker die Maßnahmen. In einer Bauzeit von einem Jahr sein zwei neue Getreidesilos mit einer Kapazität von insgesamt 7000 Tonnen Getreide sowie eine Düngemittelhalle mit acht Boxen (jede Box hat ein Fassungsvermögen von 300 Tonnen), gebaut worden. Die Düngemischanlage direkt in der Nähe der Boxen lasse eine schnelle und professionelle Abwicklung zu, so Ansgar Böker.

Der neue Pflanzenschutzraum entspreche natürlich den gesetzlichen Vorgaben. Hier können bis zu 20 Tonnen Pflanzenschutzmittel gelagert werden. „Sowohl große Mengen wie auch Kleingebinde stehen unseren Landwirten hier zur Verfügung.“

Das Hochregallager zur Lagerung von Sackwaren runden das Sortiment im Bereich Landhandel ab. Hier sei Platz für über 200 Paletten. Eine gute Logistik führe zu einer hohen Verfügbarkeit der Produkte.

„Unsere Mitarbeiter stehen den Landwirten ab sofort in den neuen Räumen zur Verfügung. Nicht weit weg, sondern nah dran, soll hier die Devise lauten“, betonte der Geschäftsführer.

Die neue Dieseltankanlage sei jederzeit erreichbar. Neben der Zahlung mit EC-Karte sei eine Betankung über ein Transpondersystem für Landwirte und Lohnunternehmen möglich.

Beeindruckt zeigte sich Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn und gestand ein: „Erstmals feiere ich eine Eröffnung in einem Sacklager.“ Das Agrar-Unternehmen stelle sich hier der Zukunft, wies Lühn auf die Umstrukturierung hin. Damit seien im Zentrum von Bawinkel neue Möglichkeiten geschaffen worden.

Auf die Entwicklung von der grünen Wiese zum Gewerbegebiet Klein-Tirol ging Franz Uhlenberg ein. Seinerzeit seien viele Gespräche mit einem letztlich positiven Ergebnis geführt worden. Inzwischen habe die Gemeinde Langen den Standort in der Ortsmitte erworben. Die Nutzung sei noch nicht endgültig geklärt. Man werde sich dafür Zeit lassen.

 

Bericht in der Lingener Tagespost