Geldanlage im Niedrigzinsumfeld

Informationsveranstaltung der Volksbank Osnabrücker Nordland eG und der VR-Bank eG im Altkreis Bersenbrück

25. September 2015 / Osnabrück / PM

Was sollte ein Anleger bei einer Geldanlage im Niedrigzinsumfeld beachten? Diese Frage beantwortete Andreas Raschke, Vertriebsdirektor der Union Investment in seinem Vortrag. Er war Gastredner bei einer außergewöhnlichen Informationsveranstaltung der Volksbank Osnabrücker Nordland eG und der VR-Bank eG im Altkreis Bersenbrück, die im Zoo Osnabrück stattfand.

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Bildunterschrift:

Andreas Raschke, Vertriebsdirktor der Union Investment, gab Anregungen zur Geldanlage im Niedrigzinsumfeld.

Foto: Volksbank Osnabrücker Nordland eG

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Herbert Niemann, Vorstandsmitglied der Volksbank Osnabrücker Nordland, begrüßte die Gäste, die mit eigens dafür organisierten Bussen anreisten. Andreas Raschke gab in einem kurzweiligen Vortrag Ideen und Anregungen zur Geldanlage im Niedrigzinsumfeld. Dabei ging er zunächst auf die aktuelle Finanzmarktlage ein. Er empfahl, Geld zu investieren anstatt zu spekulieren. Der deutsche Anleger sei ein Musterbeispiel für Trägheit. Es würde zu viel Geld in kurzfristigen Anlageprodukten stecken. Aber auf die richtige Streuung käme es an und jeder solle das Geld auf mehrere Bereiche verteilen. Nicht nur auf kurzfristig verfügbare Möglichkeiten solle der Anleger bauen, weil diese keine Zinsen brächten. Damit überhaupt die Inflation ausgeglichen würde, solle jeder einen Teil seines Geldes in Sach- und Substanzwerte anlegen. Herr Raschke sah keine wirtschaftlichen Indikatoren, die für wesentliche Veränderungen des Zinsniveaus in der nahen Zukunft sprechen. Zum Schluss seiner Ausführungen empfahl er den Zuhörern, sich über Sparpläne ein Vermögen aufzubauen, die auch die empfohlene Streuung berücksichtigen. Auch ein Elefant würde, sinnbildlich gesprochen, portionsweise verspeist und nicht am Stück. Ralf Stolte, Vorstandsmitglied der VR-Bank eG im Altkreis Bersenbrück, bedankte sich für den gelungenen Vortrag bei Andreas Raschke.

Anschließend luden die beiden Banken zum Barbecue in die Samburu-Lodge. Danach fand dann der dritte Abschnitt eines abwechslungsreichen Programms statt. Die insgesamt 75 Gäste wurden in vier Gruppen geteilt. Unter fachkundiger Führung erfuhren die Teilnehmer dann viel über das nächtliche Geschehen innerhalb des Zoos und deren Bewohner. "Eine tolle Veranstaltung mit Urlaubsflair", bestätigte eine Teilnehmerin den Verantwortlichen der Banken.