Tag der offenen Tür

Schlüsselübergabe in umgebauter Voltlager Bankfiliale

29. November 2015 / Voltlage / cg

Mit einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür hat die VR-Bank im Altkreis Bersenbrück die Neueröffnung ihrer modernisierten Filiale in Voltlage gefeiert. Für Vorstand und Aufsichtsrat ist diese Investition ein Bekenntnis zum Standort und mit Blick auf künftige Herausforderungen ein Schritt in die richtige Richtung.

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Bildunterschrift:

Schlüsselübergabe: Aufsichtsratsvorsitzender Karl Hülsmann, Bankvorstand Ralf Stolte, Bauleiter Dirk Kruse (Firma Banco), Geschäftsstellenleiter Hubert Franz und Bankvorstand Franz-Josef Morhaus (von links) präsentierten am Tag der Neueröffnung den symbolischen Türöffner.

Foto: Christian Geers

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Seit 1959 hat die Genossenschaftsbank ihren Sitz an der Küsterstraße in Voltlage, deren Gründung vor mehr als hundert Jahren begann. Und an der Küsterstraße wird die Bank ihren Standort auch in den kommenden Jahren behalten, versprach Bankvorstand Franz-Josef Morhaus in einer kleinen Feierstunde.

Bank und angegliederte Warenabteilung seien im Verlauf der Jahre immer den Bedürfnissen angepasst worden: 2001 erfolgte der Umzug der Warenabteilung an die Schulstraße, 2004 wurde die Geschäftsstelle erneuert. „Aber die Entwicklung im Bankenwesen verläuft rasant“, begründete Morhaus den nun erneut erforderlichen Umbau.

„Wichtiger Meilenstein“ und Bekenntnis zum Standort Voltlage“

Das Erdgeschoss wurde entkernt, der Tresorraum mitten in der Bank verschwand zugunsten neuer Büros und eines komplett neuen Eingangsbereichs mit großzügiger Selbstbedienungszone. Auch außen ist das Gebäude modernisiert worden. Der dunkele Klinkerbau hat eine weiße Außenfassade bekommen.

„Diese Investition ist ein wichtiger Meilenstein für uns und ein Bekenntnis zum Standort Voltlage“, sagte Franz-Josef Morhaus. Nicht ohne Grund, denn Voltlage nehme unter den sieben Bankstellen im internen Ranking mit Blick auf Kundenfrequenz und Geschäftsvolumen einen „Platz ziemlich weit oben ein“.

Alle Standorte der VR-Bank auf dem neuesten Stand

Für den Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Hülsmann ist der Umbau ein Beleg dafür, „dass wir auf die neuen Zeiten reagieren“. Während sich viele Banken aus der Fläche zurückzögen, „bleiben wir näher dran und sind da, wo unsere Kunden und Mitglieder sind“. Das sei die Geschäftsphilosophie der Genossenschaftsbank , die in den vergangenen Jahren keinen ihrer Standorte vernachlässigt habe. „Uns geht es nicht um die schnelle Mark, sondern darum, Partner fürs Leben zu sein“, sagte er. Trotz allen wirtschaftlichen Denkens stehe der Mensch im Vordergrund, „nicht die absolute Rendite“. Voltlages Bürgermeister Bernhard Egbert gratulierte zur runderneuerten Filiale. Eine Bank mitten auf dem Land sei in der Tat keine Selbstverständlichkeit mehr.

Keine Einweihung ohne Schlüsselübergabe: Den symbolischen Türöffner übergab Bauleiter Dirk Kruse von der Firma Banco Projektentwicklung an Geschäftsstellenleiter Hubert Franz. Der war froh, „den Kampf gegen die Zeit gewonnen zu haben“. Rechtzeitig sei alles fertig geworden. Seine Kollegen und er freuten sich auf die Arbeit „in zeitgemäßen Räumen, die den Erwartungen der heutigen Zeit entsprechen“.

Bank will auch künftig allen Altersgruppen gerecht werden

Bevor Pfarrer Stephan Höne den geistlichen Segen erbat, blickte Bankvorstand Ralf Stolte noch auf die Geschichte der Genossenschaftsbank in Voltlage zurück. Von Beginn an hätten die Einwohner die Genossenschaftsidee positiv mitgetragen, schließlich lebten sie es selbst vor. „Das zeigen gelebter Zusammenhalt und Vereinskultur.“ Vertrauen, Nähe und Bodenständigkeit seien in Voltlage „noch etwas wert“.

Auch Stolte hielt die 500.000 Euro teuren Umbau für einen Schritt in die richtige Richtung. Die Bank werde allen Altersgruppen ihrer Kundschaft gerecht werden: den Jungen, die am liebsten alles per Handy erledigten, bis zu den Älteren, die beim Geldabheben auf das Gespräch mit den Bankmitarbeitern nicht verzichten wollten. Stolte: „Wir bleiben bodenständig und sind zukunftsorientiert zugleich.“

Zur Sache

Die VR-Bank im Altkreis Bersenbrück ist aus der Verschmelzung mehrerer Raiffeisen- und Volksbanken sowie Warengenossenschaften hervorgegangen. 2001 fusionierte die Raiffeisenbank Voltlage mit der Raiffeisenbank Neuenkirchen und der Warengenossenschaft zur Raiffeisenbank Voltlage-Neuenkirchen. Zusammen mit der Raiffeisen-Volksbank Grafeld-Nortrup und Raiffeisen-Agrar entstand 2006 die VR-Bank im Altkreis Bersenbrück. 2012 kam die Raiffeisen-Warengenossenschaft Bawinkel-Freren dazu. Die VR-Bank im Altkreis Bersenbrück hat ihren Sitz in Neuenkirchen. cg

Bericht im Bersenbrücker Kreisblatt