Erfreuliche Zahlen

VR-Bank im Altkreis Bersenbrück zahlt gute Dividende

8. September 2016 / Neuenkirchen/Schwagstorf / ps

Solide aufgestellt und den Blick in die Zukunft gerichtet – so präsentierten Vorstand und Aufsichtsrat die VR-Bank im Altkreis Bersenbrück, mit Sitz in Neuenkirchen, in der Generalversammlung. 185 Mitglieder hatten sich nach Schwagstorf aufgemacht, um zu hören, wie denn das Jahr 2015 für die Genossenschaftsbank „gelaufen“ sei.

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Bildunterschrift:

Abschied aus dem Warenbeirat nahmen Josef Duisen und Clemens Kuhl (zweiter von rechts). Aufsichtsratsvorsitzender Karl Hülsmann (links) sowie die Vorstandsvertreter Franz-Josef Morhaus und Ralf Stolte (rechts) dankten für das langjährige Engagement.

Foto: Peter Selter

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Angesichts der Eingriffe der Europäischen Zentralbank seien die normalen Mechanismen des Marktes außer Kraft gesetzt, betonte Vorstand Franz-Josef Morhaus. Er richtete seinen Blick „über den Tellerrand“ und bewertete die mit einer Bilanzsumme von 295 Millionen Euro im Jahr 2015 gut aufgestellte VR-Bank mit dem Zweigbetrieb Raiffeisenagrar als „Rückgrat“ der Wirtschaft. In seinem Bericht vergaß er nicht, auf die solide finanzielle Lage der Genossenschaft hinzuweisen.

Gesetzliche Prüfung

166 Millionen Euro Einlagen, 192 Millionen Euro Kreditvolumen bei 6.549 Mitglieder sind Zahlen, die zeigen wie solide die Genossenschaft aufgestellt sei, betonte auch Verbandsdirektor Johannes Freundlieb. Er berichtete im Saal Reinermann über die gesetzliche Prüfung der VR-Bank durch den Genossenschaftsverband Werser-Ems. Freundlieb attestierte dem Vorstand sowie den weiteren 56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank eine erstklassige Arbeit.

Allein das Eigenkapital der Genossenschaft ist im Vergleich zum Vorjahr von 44,1 Mio. Euro  auf 46,2 Mio. Euro gestiegen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2015 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 836.000 Euro ab. Mit der Entwicklung sei er zusammen mit dem Vorstandskollegen Ralf Stolte, sehr zufrieden, so Morhaus.

Über das Warengeschäft der Raiffeisen-Warengenossenschaft berichtete Frank Neuenfeld. Diese Geschäftssparte hat 2015 einen Umsatz von 88 Millionen Euro erzielt.

220.000 Euro Dividende

So fiel es auch nicht schwer, der Versammlung eine stattliche Rendite vorzuschlagen. Zehn Prozent wird diese nach dem einstimmigen Votum der Generalversammlung betragen. 220.000 Euro vom Jahresüberschuss kommen damit direkt ihren Mitgliedern zugute.

Ein wichtiger Punkt war auch die geplante Fusion der Bank mit der Volksbank Osnabrücker Nordland. Schritt für Schritt geht es auch hier weiter. Die Versammlung unterstützte die Planungen – oder, wie es Vorstand Franz-Josef Morhaus formulieren würde: „Mit genossenschaftlichen Werten zum gemeinsamen Erfolg“.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates sowie des Warenbeirates wurden allesamt einstimmig wiedergewählt. Abschied aus dem Warenbeirat nahmen Josef Duisen (Freren) nach 19-jähriger Tätigkeit im Gremium sowie Clemens Kuhl (Wettrup) nach vier Jahrzehnten Einsatz für das Genossenschaftswesen.

Bericht im Bersenbrücker Kreisblatt